Aus dem Mamaalltag

20 Dinge, die euch nur andere Mamas erzählen können

Ein Mädelsabend ist eine Sache für sich. Über was wir Frauen so alles quatschen können. Und da meine Mädels auch noch den gleichen Humor haben, kommt da einiges an Quatsch und Spaß bei rum. Aber manche Sachen, die kann man nur mit einer anderen Mutter besprechen und auch nur von ihr erfahren. Und damit meine ich nicht, wie sich Kinderkriegen anfühlt. Es sind Geheimnisse des Mami Clubs. Wisst ihr, welche das sind?

  • Krank werden ist als Mama richtig scheiße

Eigentlich logisch, aber so richtig wird einen das erst bewusst, wenn man in den Ferien krank wird und der Mann arbeiten ist. Kinder zu versorgen, wenn man selber gerade über der Kloschüssel hängt, ist ein wahres Kunststück. Aber es reichen schon Kopfschmerzen oder Halsschmerzen, vielleicht auch eine Runde Fieber, um den Alltag mit Kindern so richtig mies zu machen.

  • Mütter sind Konkurrentinnen

Es gibt nicht nur einen Mami Club, es gibt ganz viele. Einen für Karriere Mamis, einen für Öko Mamis, einen für Einzelkind Mamis, usw. Und wenn zwei Mamas aus zwei verschiedenen Clubs aufeinander treffen, kann das echt heiß werden. Da wird ganz schnell das Lebensmodell der anderen zur Diskussionsgrundlage. Aber auch Mamas aus dem gleichen Club können mal in die „wir vergleichen unsere Kinder“ Falle treten.

  • Wir werden Profi Geschichtenerzähler

Nein, eigentlich werden wir Profi Lügner. Wir erfinden den Osterhasen, Weihnachtsmann, Zahnfee usw. immer wieder neu. Ich habe sogar die Eiskönigin zu uns ins Wohnzimmer geholt, inklusive Schneezauber (fragt nicht).

  • Es gibt keine ultimative Anleitung

Vor dem ersten Kind liest man zig Ratgeber und man bekommt auch tausend ungefragte Ratschläge. Aber soll ich euch mal was sage? Keine Mama weiß wirklich, was sie macht. Und wenn eine trotzdem behauptet, dass sie immer weiß, was sie macht, holt einen Exorzisten oder sowas.

  • Jede Mutter zweifelt mal am Muttersein

Nein, wir Mamas sind nicht immer so happy und frisch wie auf den Werbeplakaten. Und nein, wir finden nicht immer alles toll. Jede Mama hat mal so einen Moment, oder auch sogar öfter. Das ist ganz normal, auch schon ganz am Anfang.

  • Babykotze stört auch Mütter

Genauso wie Babykacke. Wir werden nicht immun dagegen. Bis heute mag ich weder babykacke an den Fingern, noch Babykotze auf dem T-Shirt. Allerdings lernen Mamas eine Superkraft: das ultimative Ausblenden von so eckligen Dingen.

  • Mütter und Nicht Mütter können keine Freunde sein (oder?)

Das ist wirklich schwierig. Meine beste Freundin ist (noch) keine Mama und sie ist ein ganz wunderbarer Mensch, den ich nicht missen will. Aber der Grund, dass es funktioniert ist, dass wir gegenseitig unser sehr unterschiedliches Leben akzeptieren und uns darauf einstellen. Wir machen keine Vorwürfe oder spitzen Bemerkungen, sondern genießen unsere Gemeinsamkeiten. Dann kann das klappen, sehr gut sogar 🙂

  • Gesund kochen heißt nicht, dass die Kinder es mögen

Ach was nimmt man sich nicht alles vor. Der erste Babybrei muss perfekt gesund sein und sowieso, jede Mahlzeit muss perfekt gesund sein. Das heißt aber noch lange nicht, dass euer Baby den Plan auch gut findet.

  • Überall sind die Gänge für Kinderwagen zu eng

Im Zug, Bus, Supermarkt, Museum, ach überall. Ich muss zwar zugeben, dass unser Kinderwagen nicht das kleinste Modell ist, aber es ist eben auch kein Schlachtschiff. Trotzdem kam ich damit kaum in Restaurants, Eiscafés, etc.

  • Mit Kind im Krankenhaus ist die schlimmster Form der Folter

Es ist wirklich hart im Krankenhaus zu liegen, aber wenn das eigene Kind krank ist, ist das die Hölle. Das wird nur noch getoppt, wenn das Kind wegen Brechkrankheit isoliert werden muss. Glaubt mir, ihr werdet Langeweile auf eine ganz neue Art kennen lernen.

  • Traurige Geschichten, in denen Kinder sterben, sind pure Qual

Ich habe immer diese ganze Krimiserien geguckt. CSI, NCIS, Criminal Mind, usw. Aber wenn in einer Geschichte ein Kind verletzt wird, dann heule ich. Ich leide wie ein Tier und mein Mann kennt das schon und schaltet freiwillig weiter.

  • Ein Kind in der „Warum- Phase“ ist schlimmer als jede Telekom Hotline.

Warum ist der Himmel blau. Weil …

Und warum ist das so? Weil ….

Und warum .. Das kann ewig so weitergehen. Diese Phase ist echt hart, kann aber auch ganz lustig sein.

  • Kindermund tut Blamage kund

„Mama, guck mal, da ist eine Hexe.“ Meine Tochter an der Edeka Kasse, nachdem wir die kleine Hexe im Kino gesehen haben. Und glaubt mir, das war nicht einzige Situation. Meine Älteste fragte ganz unbedarft eine Kollegin von mir, ob sie ein Mann oder eine Frau ist. Ach ja, immer wieder toll, aber man erlernt ein unglaublich diplomatisches Geschick.

  • Kekse müssen nach dem backen mit Kindern nicht essbar aussehen

Ich backe soooo gerne und ich liebe es, wenn meine Leckereien auch toll aussehen. Diesen Anspruch habe ich schnell aufgegeben, als ich angefangen habe, mit meinen Kindern zu backen. Ach und was die Küche angeht, naja, ihr werdet sehen 😉

  • Der Schmerz, nachts auf ein kleines Spielzeug zu treten

Egal ob Legostein, Playmobilfigur oder Holzperle. Das tut so saumäßig weh. Versuhct es mal. Vielleicht testet ihr euch erst ran und tretet mal auf ein Plüschtier und dann nehmt ihr immer kleinere und härtere Spielzeuge. Die Profis können angeblich sogar über ein ganzes Legosteinfeld laufen.

  • ALLE Windeleimer stinken

Egal, was die Werbung sagt, jeder Windeleimer stinkt. Auch mit duftenden Tüten, Superverschluss oder weiß der Kuckkuck. Denn ist einfach so, dass eure Babys leider keine Gummibärchen und Rosenblätter scheißen. (Hoffe ich jedenfalls)

  • Kinder stellen Fragen, die sich kein Erwachsener ausdenken kann (und wollen die Antworten)

Ihr werdet zu einem wandelnden Lexikon, zumindest wenn eure Kids so wissbegierig sind wie meine. Die wollen wissen, warum es in der Stadt wärmer ist und nachts heller, warum Hunde sabbern und manche Leute groß sind und andere klein. Ach ich kann gar nicht alle Fragen wiederholen, aber ich habe dank meiner Kinder viel gelernt.

  • Dein Körper wird NIE mehr so sein wie vor den Kindern

Selbst dann nicht, wenn du wieder in deine alte Hose passt. Aber das ist ok. Ihr müsst nur wissen, wie ihr damit umgehen wollt. Denn durch das Altern verändern wir und eh und durch das Leben und Kinderkriegen ist eben ein Teil davon.

  • Fernseher sind keine Feinde und KiKa ist nicht pädagogisch wertvoll

Ja, meine Kinder dürfen ab und zu fernsehen. Wir lieben Disney Filme und ab und zu ist auch KiKa mal an (vor allem die Sendung mit der Maus). Und das ist vollkommen ok. Sie verblöden nicht davon, bekommen keine viereckigen Augen und sind ansonsten trotzdem aktive und lebensfrohe Kinder. Ach und KiKa ist übrigens pädagogisch wertvoll. Ich frage mich nur für welche Form der Pädagogik.

Was meint ihr, was können euch nur andere Mamas erzählen? Oder was könnt ihr anderen Mamas erzählen?

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s