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32 Spartipps für deinen Haushalt

Putzen, wischen, pflegen und vieles mehr. Im Haushalt fällt viel an, doch es muss nicht immer das teure Putzmittel sein. Oftmals führen deutlich günstigere Varianten ans selbe Ziel. Ich bin froh, dass es anscheinend sehr viele sehr pfiffige Hausfrauen und auch Hausmänner in Deutschland gibt, denn so sind einige tolle Tipps zusammengekommen.

 

  • Backofenreiniger

Kaum zu glauben, aber es funktioniert. Ist im Backofen wieder einmal etwas fest gebrannt, dann einfach grobes Salz drauf streuen und beim nächsten Mal mit backen. Danach lassen sich die Verunreinigungen einfach auswischen.

  • Angaben auf Waschmittelpaketen missachten

Das klingt erst einmal falsch, aber die Angaben sind oft übertreiben. 2/3 reichen vollkommen aus. Die Wäsche wird dennoch sauber und man kann ein paar Wäschen extra aus der Packung raus holen.

  • Heizung regelmäßig entlüften

Wenn man die Heizung andreht und es blubbert und gluckert, dann heißt das nichts Gutes. Im schlimmsten Fall steigen die Heizkosten durch die unnötige Luft im Heizsystem um bis zu 15 %.

  • Zwiebeln als Schuhcreme

Vielleicht kennt ihr auch die blöden weißen Ränder, die sich im Winter auf Lederschuhen bilden. Um diese zu entfernen und die Schuhe zu pflegen, braucht man jedoch keine teure Schuhcreme, sondern einfach nur eine halbe Zwiebel. Die Schuhe damit abreiben und die Ränder verschwinden. Keine Angst, es bleibt kein Zwiebelduft und so eine Zwiebelhälfte reicht für mehrere Schuhpaare.

  • Fenster putzen mit Essig und Zeitungspapier

Alle paar Monate steht die Reinigung der Fenster an, spätestens aber, wenn man keinen Durchblick mehr hat. Die Reinigung muss aber nicht teuer sein. Genauso gepflegt und streifenfrei geht es mit etwas Essigwasser und Zeitungspapier.

  • Essig für das Bad

Essig eignet sich grundsätzlich als sehr gutes Mittel zum Putzen, vor allem im Kampf gegen Kalk. Verkalkte Duschköpfe einfach über Nacht in Essig legen und abspülen.

  • Mit Milch entfärben

Das passiert auch der besten Hausfrau mal, dass man ein buntes Teil ausersehen mit in die weiße Wäsche rutschen lässt und schon ist sie verfärbt. Jetzt muss man aber nicht teuren Entfärber kaufen, einfache Milch tut es auch. Dafür die verfärbte Wäsche über Nacht in einen Eimer mit Milch legen, bis diese sauer ist und dann einfach mit klarem Wasser waschen. Schon ist die Wäsche wieder weiß.

  • Backpulver für Gardinen

Ähnlich, wie mit der Milch funktioniert es auch, wenn man weiße Gardinen mit Backpulver wäscht. Das Backpulver einfach zur Wäsche geben und schon sind die Gardinen wieder strahlend weiß.

  • Staubsaugerbeutel

Ich muss zugeben, ich weiß nicht warum, aber die Dinger sind echt teuer. Irgendwann bin ich dazu übergegangen, sie wieder zu verwenden. Dafür habe ich einfach das Ende des Staubsaugerbeutels aufgeschnitten, den Beutel ausgekippt und wieder zugeklebt. Noch besser ist eine Klemme, die man im 1 € Laden billig bekommt und einfach über das Ende drüber schiebt. Die Dinger halten bombendicht und auf diese Weise kann man den Beutel auch vier- oder fünfmal verwenden.

  • Tapetenkleister selbst gemacht

Das zeug ist gar nicht so billig, vor allem, wenn man einige Zimmer renovieren muss. Günstiger und umweltschonender ist dagegen, den Kleister selbst herzustellen. Dafür einfach Roggenmehl unter ständigem Rühren in heißes Wasser einrühren.

  • Cola bei verstopften Abfluss

Abflussreiniger sind auch teuer. Günstiger und meistens genauso effektiv ist ein Glas Cola in den Abfluss und eine Nacht ruhen lassen. Am nächsten Tag lasst sich der Abfluss meistens wieder frei nutzen.

  • Salz in Kerzenwachs

Wer etwas länger etwas von seinen Kerzen haben möchte, der streut etwas Salz in den flüssigen Kerzenwachs. Die Kerze brennt so langsamer ab.

  • Armaturen mit Zeitungspapier polieren

Das wohl günstigste Poliertuch und es kommt auch noch frei Haus. Einfach Zeitungspapier etwas anfeuchten und damit die Armaturen polieren. Alles wird streifen frei blitzeblank.

  • Filzstifte wieder fit machen

Oft hilft es Wunder, Filzstifte in ein 5 minütiges Essigbad zu geben. Sie sind danach wieder wie neu.

  •  Seifenreste als Feinwaschmittel

Wer kennt das nicht, man hat ein Stück Seife, doch die kläglichen Reste nutzt kaum einer, um sich damit noch zu waschen. In ein Glas Wasser aufgelöst ergibt sich daraus ein tolles Feinwaschmittel.

  • Für die Brotdosenverlierer

Ach ja, Kinder können das gerne und gut. Man gibt ihnen auf einen Ausflug etwas in einer Brotdose mit, die Dinger sind nicht billig, und die Dose kommt nicht mehr zurück. Hier ein hilfreicher Tipp, bis die Kurzen lernen, auf ihre Sachen zu achten:

Einfach Magerinetöpfchen oder Dosen von Fertigsalaten und Co. Aufbewahren und darin das Essen mitgeben. Werden die vergessen oder verloren, ist es nicht so schlimm.

  • Duschvorhang als Tischdecke

Die Tischdecken für den Gartentisch, die auch Wind und Wetter überleben sind ziemlich teuer. Deutlich günstiger sind Duschvorhänge. Man bekommt sie in allen Farben und Mustern und weil sie etwas dünner sind, lassen sie sich sogar besser auf den Tisch legen und zuschneiden. Noch Tischdeckenbeschwerer dran und die Tischdecke aus Duschvorhang kann das ganze Jahr draußen liegen bleiben. Toller Tipp von minoucat.

  • So rutscht Baby nicht mehr in der Wanne

Als mehrfache Mami kommt man irgendwann auf die Idee, dass es doch eine günstigere Alternative zu diesen Blöden Rutschmatten geben muss. Die Dinger gingen bei uns oft kaputt, weil sie nur für das Kleinste in die Wanne gelegt wurde und dann für alle anderen wieder raus. Unglaublich, wie schnell die Noppen kaputt gehen. Wer sich so ein blödes Ding sparen will, aber dennoch verhindern möchte, dass Baby durch die Wanne rutscht, der legt einfach eines dieser Baumwollspucktücher und das Baby. Ja, es darf nass werden. Ihr werdet überrascht sein, die Dinger liegen toll auf dem Wannenboden auf, sind viel bequemer für das Baby und Baby rutscht nicht mehr. Danach einfach zum Trocknen aufhängen für das nächste Mal.

  • Günstig Freshmatic nachfüllen

Die Teile sind schon sehr praktisch, aber die Nachfülldosen teuer. Selbstverständlich gibt es auch günstige Sprays, doch der Automat scheint diese nicht annehmen zu wollen. Schuld ist ein kleiner Code am Sprühkopf. Dieses Also einfach austauschen gegen einen Freshmatik Dosensprühkopf und schon funktioniert auch die billige Dose im Automat.

  • Tischersatz

Die nächste Familienfeier steht an, vielleicht ein Kindergeburtstag und man braucht einen großen Tisch. Wenn man so einen nun nicht zur Hand hat, kann man auch einfach eine Tür aushebeln, Klinke abschrauben und die auf den kleinen vorhandenen Tisch legen. Tischdecke drüber und keiner sieht, dass es sich um eine Tür handelt. Auch praktisch, weil man sich so keinen Tisch kaufen muss für solche Anlässe und auch keinen zusätzlichen Platz zur Aufbewahrung benötigt. Nach dem Fest die Tür einfach wieder einhängen und fertig. Danke für den Tipp Nibi.

  • Leere Klopapierrolle als Anzünder

Schön, wenn man einen Ofen oder einen Kamin zu Hause hat, doch die Anzünder kosten auch Geld. Eine günstige Alternative sind Klopapierrollen. Einfach unter das Anzündholz, anzünden und die Wärme genießen. Eierkartons zerschnitten funktionieren übrigens genauso gut und sind mein Favorit.

  • Minisalzstreuer aus Ü- Eiern

Dieser Tipp ist echt super und danke dafür an Eschterly. Kennt ihr diese Minisalzstreuer, die in jede Butterbrotdose passen? Die blöden Dinger gehen vor allem bei Picknicks bei uns schnell verloren und mein Mann jammert, dass er sich so kein Ei zur Arbeit mitnehmen kann. Tolle Alternative ist ein Ü- Ei! Einfach Salz in die Ü- Ei Kapsel füllen und in den Deckel mit einer Stecknadel ein paar passend große Löcher stechen. Wer möchte, kann mit Tesafilm die Löcher für den Transport zukleben.

  • Billiges Parfum für das Badezimmer

Habt ihr nicht auch noch ein paar Fläschchen und Proben Parfum zu Hause, welches ihr einfach nicht an eurem Körper mögt? Bevor es nun einfach vor sich hinstarbt, sprüht 2- 3 Stöße davon auf euren Duschvorhang, natürlich von außen. Ihr werden überrascht sein, wie gut das Zeug plötzlich riecht und der Duft hält 3- 4 Tage an und ist deutlich günstiger, als diese kleinen Spraydinger, die die Kinder Gene in 2 Tagen schon leer bekommen. Danke Blauauge.

  • Einkaufstüten für den Müll

Wenn ihr auch so wie ich oft den Fehler macht und vergesst, dass man einen Korb oder Ähnliches zum Einkaufen mitnehmen sollte, dann sammeln sich irgendwann diese blöden Einkaufstüten. Einige davon nutze ich für unseren großen Mülleimer oder für den zweiten Windeleimer. Gerade für letzteres ist es deutlich günstiger, als sie Originaltüten und so wird meine Tütensammlung auch langsam kleiner.

  • Billiges Spülmaschinensalz

Das Zeug ist echt teuer und meistens nach ein paar Spülmaschinengängen schon wider verbraucht. Günstiger ist Salz für Regenerierungsanlagen aus dem Baumarkt. Das kostet ca. 6€ für 25 kg und ist im Prinzip dasselbe.

  • Küchenreibe schleifen

Ich habe tatsächlich so ein ganz altes Teil von meiner Oma, aber es funktioniert gut. Bisher. Nun wurde sie etwas stumpf aber wegschmeißen ist nicht. Also Schleifpapier aus dem Werkzeugkoffer meines Mannes genommen und die Reibe wieder flott geschliffen. Das Ding ist wieder scharf und Geld gespart.

  • Babygläschen aufbewahren

Ich kann es nur zu gut verstehen, wenn man gerade zu Anfang Babykost in Gläschen kauft. Das ist deutlich einfacher. Die Gläschen sollte man aber nicht wegschmeißen, sondern sie auswaschen und aufbewahren, denn wenn die kleinen größer werden, kann man toll selbst Mahlzeiten für sie zubereiten und in den Gläschen einkochen, sodass sie haltbar sind. Glaubt mir, das spart später viel Geld, aber man muss auf den Luxus der schnell gemachten Gläschenkost nicht verzichten.

  • Anzuchttöpfe und Gewächshäuschen selbst machen

Diesen tollen Tipp habe ich von cimai und ich wünschte, ich hätte ihn eher gelesen. Als Gemüsefan hab ich drei kleine Fensterbankgewächshäuschen, in denen man jeweils 28 Pflänzchen heranziehen kann. Die Dinger sind aber recht teuer, ebenso wie die Anzuchttöpfchen.

Dieser Tipp ist daher erste Sahen, für alle, die ein paar Pflanzen selbst anziehen wollen für ihren Garten oder Balkon.

Einfach etwas Erde in Eikartons geben und den Samen da rein stecken. Das ganze auf ein Tablett oder Ähnliches und in die vier Ecken einen kleinen Stock oder Stab. Jetzt noch eine milchige Mülltüte drüber und man hat für wenige Cent ein tolles Fensterbankgewächshaus. Auch geeignet sin die kleinen Plastikbehälter mit Löchern in den man Weintrauben, Tomaten und dergleichen kaufen kann. Ich habe es ausprobiert, musste ich unbedingt, und bin begeistert.

Wenn die Pflänzchen groß genug sind, kann man die einzelnen Becher des Eierkartons auseinander schneiden und mit dem Pappbecher die kleinen Pflänzchen ganz einfach nach draußen pflanzen.

Kleiner Tipp: Wer sich die teure Anzuchterde sparen will, der kann auch normale Blumenerde kaufen und diese kurz im Ofen erhitzen, damit die Schimmelsporen abgetötet werden.

  • Alte T-Shirts zum Putzen

Wenn ein T-Shirt mal so richtig auf ist, also wortwörtlich nur noch als Putzlappen dienen kann, dann sollte man es auch genau dafür nutzen. In passende Streifen geschnitten und leicht befeuchtet ersetzen sie auch die teuren Swiffertücher für den Bodenwischer.

  • Löchrige Socken

Der Tipp mit den Putztüchern gilt auch für löchrige Socken. Wer selbst Socken nicht mehr stopfen kann, der kann sie als Staubtücher verwenden oder über den Wischer ziehen. Eignet sich hervorragend, wenn man Tiere im Haushalt hat. An den Socken bleibt echt alles kleben.

  • T-Shirts recyclen

Wenn ein T-Shirt einfach nicht mehr gefällt, aber noch zu gut ist, um es als Putzlappen zu verwenden, dann kann man daraus super Stoffeinkaufstaschen nähen und das mit nur wenig Aufwand. Auch Kissenbezüge lassen sich so schnell machen und die lustigen Sprüche und Motive bekommen ein zweites Leben.

  • Werkzeuge leihen

Schleifmaschinen, Poliermaschinen, Vertikulierer, etc. Das alles muss man für die 1 oder 2 mal, die man sie im Jahr nutzen würde, nicht kaufen. Viele Baumärkte bieten auch die Möglichkeit an, diese Geräte kostengünstig zu leihen. Im Vergleich zum Kaufpreis eine ordentliche Ersparnis.

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